Warum ist die Früherkennung von Hautkrebs so wichtig?

Jeder Mensch hat Pigmentmale, Muttermale, oder Altersflecken. Solche Flecken entstehen durch die Pigmentzellen der Haut. Diese Zellen sollen mit ihrem Farbstoff, dem Hautpigment, die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen. Die bösartige Veränderung dieser Zellen führt zum Schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Melanome sind gefürchtet, weil sie über Blut- und Lymphbahnen frühzeitig Streuherde im Körper bilden können, was die Heilungschancen erheblich verschlechtert.
Bösartige Veränderungen der Haut können durch eine gründliche Untersuchung früh erkannt und in relativ ungefährlichen Vorstadien entfernt werden. Die gesamte Haut sollte daher
regelmäßig auf verdächtige Veränderungen untersucht werden. Jeder Mensch, ob hellhäutig und lichtempfindlich oder nicht, kann am Melanom erkranken. Pigmentmale sind nur in gut der Hälfte der Fälle der Ausgangspunkt dieser Krebserkrankung, die der Hautarzt früh an typischen Veränderungen erkennen kann.
Wer ist besonders gefährdet? Häufige Sonnenbrände (insbesondere im Kindesalter), Hautkrebsfälle in der Familie und eine Zahl von mehr als 40 Pigmentflecken der Haut sind einige der Faktoren, die das Hautkrebsrisiko steigern. Eine Untersuchung beim Hautarzt ist immer dann erforderlich, wenn suspekte Flecken neu auftreten oder vorhandene Flecken ihre Farbe, Form oder Größe ändern, ohne Verletzung bluten oder Knötchen bilden.

(Abb. Konsil.de und ChantalS www.fotolia.de)
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